
NATO-Gipfel April 2009
Informationen des Berliner Bündnisses “Nein zur NATO – Nein zum Krieg” zu den Protesten in Strasbourg und Baden-Baden.

NATO-Gipfel April 2009
Informationen des Berliner Bündnisses “Nein zur NATO – Nein zum Krieg” zu den Protesten in Strasbourg und Baden-Baden.
United we stay – Kollektiv Offensiv Subversiv
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Termine
FREITAG, 13.3.:
– ab 16:00 Infopoint (Rigaer 78)
– 18:00 FFA-VoKü (Rigaer 78)
– ab 19:00 Workshops und Demovorbereitung (div. Projekte in Friedrichshain)
SAMSTAG, 14.3.:
– ab 12:00 Infopunkt (Rigaer 78)
– 15:00 Demostart Hermannplatz/Neukölln
– anschließend FFA-VoKü (Rigaer 78)
Aufruf
Berlin Anfang 2009: Die Gentrifizierung ist im vollen Gange. Wo Anfang der 90er Jahre noch über 100 besetzte Häuser waren sind nur noch wenige selbstverwaltete Wohn- und Kulturprojekte übrig geblieben. Doch auch sie sollen dem Hochglanzsanierungsprogramm weichen. Derzeit bedroht sind ca. zehn Projekte in Berlin.
Gentrifizierung ist ein Prozess, der nicht nur diese angreift, sondern auch breite Teile der Bevölkerung aus ihren Vierteln und ihrem sozialen Umfeld vertreibt. Eben genau jene, die es sich nicht leisten können/wollen ins schöne und reiche Innenstadtbild des neoliberalen Kapitalismus zu passen. In Berlin und überall.
Wir wollen dem entschieden und kraftvoll etwas entgegensetzen. Wir werden uns nicht ohne Widerstand verdrängen lassen. So vielfältig wie unsere Häuser, Wagenplätze und die betroffenen Menschen sind, so bunt und laut wollen wir gemeinsam auf die Straße gehen und fordern:
Konkrete Lösungen für die akut bedrohten Projekte. Jetzt sofort!

Konferenz anlässlich des 70. Jahrestags der Reichspogromnacht. Organisiert von der m.a.g. (mehr als Gedenken)
8. November 2008 von 10 – 22 Uhr
Schule für Erwachsenenbildung (SfE), Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, Berlin K’Berg
Die Konferenz soll den Rahmen bieten, anlässlich des 70. Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November gemeinsam über Ziel, Ausrichtung und Perspektiven linksradikaler Geschichtspolitik zu diskutieren.
Konferenz ab 10:00 Uhr
12:00 Uhr Workshopphase I
zwischen 14:00 und 15:00 Uhr: Mittagessen gegen Spende (Food For Action)
15.00 Uhr Workshopphase II
17.30 Uhr Abschlussveranstaltung Podium
20:00 Uhr Film
22:00 Uhr Ausklang und Ende der Konferenz

queer and rebel week will happen for the second time this summer from June 24 – 29 with workshops, actions, events and parties. queer and rebel is self organised, DIY and spontaneous.
http://www.schwarzerkanal.squat.net/index.html
food for action: thursday 26.06 and friday 27.06
Freitag 23. – Montag 26.05.2008
international meeting for squats and autonomous spaces in Berlin
Mittwoch 28.05.2008 19.30 Uhr
New Yorck 59: Konzert
Umsonst und draussen und im Rahmen der Freiraum-Aktionstage: Konzert mit “Geigerzähler” und “Revolte springen”, Tresen und vegane VoKü.
Die Volxküche “Food for Action” kocht vom 02. bis 04. Mai 2008 auf dem 68er Kongress – Alle Einnahmen fließen in die §129a-Solikampagne.
Draußen auf der Grünanlage im HU Innenhof wird die mobile Volxküche “Food for Action” drei Tage lang leckeres vegetarisches Essen zum Selbstkostenpreis kochen. Die Zutaten hierfür stammen aus ökologischem Anbau und sind möglichst regionaler Herkunft.
Dazu gibt es Tee und Kaffee gegen eine Spende, Kaltgetränke werden günstig angeboten.
Das Essen soll allen TeilnehmerInnen des 68er Kongresses zum Selbstkostenpreis zur Verfügung stehen. Für das Frühstück sind das 2€, für ein Mittagessen 3€ und für ein Abendessen 2,50€.
HelferInnen: Das Essen kommt schliesslich nicht alleine auf den Teller. Wir kochen gemeinsam – und dazu brauchen wir viele HelferInnen die uns beim Schnippeln vom Gemüse und beim Kochen helfen. Hände die helfen wollen, sind also gerne willkommen und sollen sich direkt draußen bei der Küche oder beim Infostand melden.
Gemeinsam Essen – Gemeinsam kochen – die Vokü!
Der 68er Kongress will neue Perspektiven auf die 68er Bewegung thematisieren, die Vokü schafft neue Perspektiven durch Kollektivität, dem solidarischen Miteinander und dem Schwerpunkt auf ökologisch-regionalen Erzeugnissen. Wir wollen das Essen als Teil des Kongresses nach diesen Prinzipien gestalten, daher wird das Essen nicht nur biologisch, lecker und vegetarisch sein, sondern die Zubereitung soll Teil einer selbstorganisierten Kongressstruktur sein. Die Vokügruppe “Food for Action” wird dazu die benötigte Infrastruktur und ihre Erfahrung bereitstellen, benötigt werden aber viele die beim Kochen (z.B. Gemüse schneiden) mitmachen. Meldet euch dazu einfach bei der Küche.
Food For Action
Die Volxküche (kurz VoKü) von “Food for Action” kocht auf politischen Aktionen und Veranstaltungen, um den Widerstand zu stärken – “ohne Mampf kein Kampf!” – und um politisch und ökologisch sinnvolle Alternativen in die politische Praxis zu integrieren. Wir kochen normalerweise nicht für kommerzielle Veranstaltungen, sondern wollen durch unsere Arbeit selbstverwaltete, emanzipatorische Aktionen und Kampagnen unterstützen. Hierarchische Strukturen lehnen wir in jeder Form ab.
Und nun – Guten Appetit!
Donnerstag, 17.04.2008
12.30 Uhr Kreuzberg: Aktionstag
Protestaktion am weltweiten “La Via Campesina”-Aktionstag vor der Tankstelle (Ecke Skalitzer-/Görlitzerstr., Kreuzberg).

Foto Aktionstag 2007: heba/Umbruch Bildarchiv
13.30 Uhr: Protestaktion am weltweiten “La Via Campesina”-Aktionstag mit Film,
Vokü, Musik und Infos auf dem Heinrichplatz (Kreuzberg).
In “La Via Campesina” haben sich Landlose, klein- und mittelständische bäuerliche Gewerkschaften, LandarbeiterInnen und indigene Gemeinschaften aus Afrika, Asien, Amerika und Europa organisiert. Gemeinsame Ziele sind nachhaltige Landwirtschaft, Landreformen, (Arbeits-)Migration und Ernährungssouveränität. Jedes Jahr gedenkt das Netzwerk und UnterstützerInnen am Aktionstag an das Massaker im Jahr 1996 in Brasilien, bei dem 19 Mitglieder der Landlosenbewegung MST von Paramilitärs ermodert wurden. 2007 gab es in 18 Ländern an über 50 Orten Aktionen.
Auch dieses Jahr solidarisieren wir uns mit dem Netzwerk und seinen Zielen und sagen “Ya Basta!”
Food For Action + Le Sabot: Vokü für die Perspektiventage in Berlin vom 17.-20. Januar
2008 – Wie weiter nach Heiligenkamm?
Wir suchen noch Helfer_innen! Auch für einzelne Tage und am Sonntag zum
abbauen! Wer mithelfen will, bitte bei uns melden!
Programm und Ablauf der Perspektiventage 2008
Worum gehts?
Diesen Sommer waren viele Aktivistinnen und politisch interessierte Menschen
rund um Heiligendamm gegen die G8 aktiv. In diesem Prozess, der für viele
schon 2 Jahre vorher mit der Mobilisierung begann, wurden neue Kontakte
geknüpft und politische Themen weiterbearbeitet (u.a. thematische
Aktionstage, wie Migration oder Antimilitarismus). Diese Fäden wollen wir
nicht abreißen lassen und laden vom *17.-20. Jan. 2008* zu den
“*Perspektiventagen — Wie weiter nach Heiligendamm?*” nach Berlin ein.
Wir wollen die Frage öffnen und nicht nur die ansprechen, die sich an den
G8-Protesten beteiligt haben, sondern Raum geben sich gemeinsam auszutauschen
und Perspektiven zu entwickeln.
Wir hoffen, dass richtig viele Leute zu den Tagen kommen (300-500) und es eine
intensive, spannende Zeit wird und Ideen den Weg in die Praxis finden.
Antirassistische Demonstration
zum Abschiebschiebeknast in Berlin-Grünau
am So 4.11.07, 16:00, S-Spindlersfeld
Food for Action Vokü am Abschiebeknast.
Eine Aktion im Rahmen der de-fence!-Kampagne der Initiative gegen das Chipkartenssystem.
Nicht alle Menschen dürfen dort leben, wo sie gerne wollen. Viele müssen fliehen oder machen sich auf die Suche nach einem besseren Leben. Einige kommen so auch nach Berlin, doch sie sind hier häufig nicht gewollt. Die Verweigerung eines legalen Aufenthalts bedeutet für sie ein Leben in der “Illegalität”, mit weniger Rechten und immer in der Angst, von der Polizei kontrolliert und aufgegriffen zu werden. Abschiebeknäste sind eine Endstation für viele MigrantInnen, sie dienen der Vorbereitung der Abschiebung und als Beugehaft zur Erzwingung der “freiwilligen” Ausreise. Wir wollen in einer Welt leben, in der alle die gleichen Rechte haben und je jede/r Leben kann, wo sie oder er es will. Wir bekämpfen deshalb diejenigen, die uns daran hindern. Deshalb kommt alle zum Abschiebeknast!
Für freies fluten und alles für alle! und zwar umsonst!!!